Rangenberger Karnevalssitzungen künftig auf Kölsche Mundart: Us Ahoi weed Alaaf 😍

Stolze Verkündung zu Beginn des zweiten Quartals für noch mehr Kölsches Lebensjeföhl bei der LRKG. Präsident Jens Zimmermann.

LRKG ❤ Wir l(i)eben #Karneval 🎭

Seit Anbeginn heißt es in der traditionsreichen Chronik der Lübeck Rangenberger Karnevalsgesellschaft, „bei uns gibt es Karneval in R(h)einkultur“.
Im Grunde wird das so auch schon zumeist geboten. Und dennoch.

Nach nun mehr als 72 Jahren ist es jetzt denn aber auch an der Zeit, das Ganze nun auch richtig und ganz und gar komplett ohne Ausnahme zu leben und dabei zurückzukehren auf die Spuren unserer Vereinsgründer, die damals vielfach aus dem Rheinischen hoch zu uns in den Norden gekommen sind und ihre Liebe und ihre Verbundenheit zum Karneval gleich mitbrachten und hier vielfach dann auch weitergegeben haben. Bis heute sogar.
„Lange haben wir im kleinen Kreis beraten und auch schon ein bisschen geübt“, so kann der 🥳 Präsident 🤥 Jens Zimmermann stolz berichten. Alle waren mit knallhartem Eifer und der notwendigen Ernsthaftigkeit dabei. „Es war nicht leicht“, aber einen Trick für die perfekte Aussprache kann der Präsident heute dann doch schon verraten: „Man muss Kölsch trinken und dann erst mit dem Kölschen Reden anfangen. Das funktioniert dann übrigens mit jedem weiteren kühlen Kölsch im Verlauf des Abends immer besser. Man muss also viel Kölsch trinken. Und so begrüße ich denn demnächst all unsere Gäste in der nun neuen offiziellen Amtssprache der LRKG am Abend immer so: Jode Ovend un hätzlich jepeffe he bei d’r Lübeck- Rangenberger Karnevalsgesellschaft.“ Extra für die Gäste ohne Kölsche Sprachkenntnisse werden künftig Duden „Deutsch-Kölsch-Deutsch“ ausgelegt, die extra in großer Stückzahl auf Palette angeschafft wurden. Schließlich soll ja jeder auch alles verstehen und die Veranstaltung gut mitverfolgen können. Angedacht ist im Verlauf der Session auch ein Kölsch- Diplom je nach Leistungsstand für unsere Mitglieder und Gäste. Schließlich soll man Leistung ja auch belohnen. Win-Win also, gelebtes Kulturgut und Brauchtum, gepaart mit Weiterbildung auf allerhöchstem Niveau und voller Ernsthaftigkeit.

Auch für die Tanzgarden, Showgruppen und Mariechen wird sich einiges ändern. Auch im Training lauten die Kommandos der Trainer und Trainerinnen künftig: „Eins, zwei, drei. Un hepp. Nä, esu jeht dat endoch net. Un noch ens vun vöre. Aufstellung bitte.“ Die entsprechenden Schulungen hierfür werden auf einem Wochenendseminar in Köln gelehrt, organisiert und begleitet von der Gardebetreuerin Natalie Kröger natürlich.

Das erste Mal umsetzen werden wir unsere nigelnagelneue Mundart dann auch ganz standesgemäß am 4. Juni bereits, wenn wir dann laden zur großartigen Rot- Weißen Kölschen Rangenberger Nacht.

Dat weed a Feez.
M’r levve Fastelovend.
M’r leeve Fastelovend.
Ahoi un Alaaf.
😘

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